Häufige Einwände sind: „Das klingt teuer“, „Ich will erst intern abstimmen“, „Ein anderer Anwalt war günstiger“, „Ich brauche zunächst nur eine kurze Einschätzung“ oder „Lass uns erst mal klein anfangen“. Dahinter steckt oft nicht nur Preisdruck, sondern Unsicherheit über Nutzen, Risiko und Entscheidungsreife.
In B2B-Mandaten sitzen zudem oft mehrere Beteiligte im Buying Center: Geschäftsführung, Fachbereich, Inhouse Counsel oder Einkauf. Der sichtbare Preiseinwand ist dann nur ein Symptom. Eigentlich fehlt vielleicht die Priorität, ein belastbarer Business Case oder interner Konsens darüber, warum genau jetzt gehandelt werden soll.
Deshalb solltest du Einwände nicht reflexhaft wegargumentieren. Besser ist, zuerst zu verstehen, ob es um Budget, Vergleichbarkeit, Timing, Vertrauen oder fehlende Entscheidungsbefugnis geht. Erst dann kannst du Honorar sauber verteidigen, Leistungsumfang erklären und den nächsten Schritt passend absichern.