Ist KI-Gesprächstraining mit Careertrainer.ai DSGVO-konform?
Ja, Careertrainer.ai ist auf DSGVO-konformen Einsatz in Unternehmen ausgelegt: Hosting in Deutschland, keine gespeicherten Stimmaufnahmen, kein Modelltraining mit deinen Daten und vollständige Unterlagen für die Prüfung.
Bei KI-Tools mit Sprachfunktion ist die Sorge verständlich, dass Audioaufnahmen oder sensible Inhalte irgendwo landen. Deshalb ist Datenschutz bei Careertrainer.ai Teil der Architektur, nicht der Fußnote.
Live-Audio wird in Echtzeit verarbeitet und nicht gespeichert; für die Auswertung bleibt das Transkript. Einzelgespräche sind standardmäßig nur für die trainierende Person sichtbar, Unternehmen sehen aggregierte Werte. Auftragsverarbeitungsvertrag, TOM, Verarbeitungsverzeichnis und Subprozessorenliste liegen bereit, sodass eure Datenschutzprüfung auf Dokumenten statt auf Annahmen basiert.
Fordere die Unterlagen vor dem Pilot an und lass sie parallel zur fachlichen Evaluierung prüfen – das spart Wochen.
Werden Stimmen oder Gespräche beim KI-Training von Careertrainer.ai aufgezeichnet?
Stimmen werden nicht aufgezeichnet; gespeichert wird nur das Transkript des Gesprächs für die Auswertung.
Beim Üben sensibler Situationen – Kündigung, Kritik, schwierige Kunden – ist das entscheidend. Ein Audioarchiv solcher Gespräche wäre ein unnötiges Risiko.
Das Audio wird ausschließlich in Echtzeit verarbeitet, damit du live mit der KI-Persona sprechen kannst. Danach liegt nur der Text vor, auf dessen Basis eine zweite KI dein Gespräch bewertet und Zitate zeigt. Das Transkript sieht standardmäßig nur die trainierende Person; Führungskräfte und HR sehen aggregierte Entwicklungen, keine Einzelprotokolle.
Wenn du zusätzlich vorsichtig sein willst, beschreibe Personen und Firmen in eigenen Szenarien anonymisiert – für das Training macht das keinen Unterschied.
Wird bei Careertrainer.ai mit unseren Trainingsdaten ein KI-Modell trainiert?
Nein, deine Eingaben, Transkripte und Szenarioinhalte werden nicht genutzt, um KI-Modelle zu trainieren.
Für Unternehmen ist das oft wichtiger als die Hosting-Frage. In Szenarien stecken Produktargumente, typische Kundeneinwände und interne Gesprächsstandards, die nicht in fremde Modelle einfließen sollen.
Careertrainer.ai nutzt KI-Modelle, um Gespräche zu führen und auszuwerten. Deine Daten dienen dabei nur deinem Training und werden nicht zur Verbesserung dieser Modelle weitergegeben oder werblich genutzt. Welche Dienstleister eingebunden sind, steht in der Subprozessorenliste, die du vor dem Einsatz prüfen kannst.
Prüfe bei jedem KI-Trainingstool ausdrücklich die Frage nach Modelltraining – sie ist in vielen Standardverträgen nicht eindeutig geregelt.
Welche Unterlagen erhalten Datenschutzbeauftragte und IT vor dem Einsatz von Careertrainer.ai?
Datenschutz und IT erhalten Auftragsverarbeitungsvertrag, TOM, Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und eine aktuelle Subprozessorenliste.
Diese Unterlagen sind die Grundlage fast jeder internen Freigabe. Fehlen sie, verzögert sich ein Pilot oft um Wochen.
Der Auftragsverarbeitungsvertrag regelt die vertragliche Grundlage. Die TOM beschreiben technische und organisatorische Maßnahmen wie Zugriffsschutz und Verschlüsselung. Das Verarbeitungsverzeichnis hilft bei eurer eigenen Dokumentation, und die Subprozessorenliste zeigt, welche Dienstleister – einschließlich der eingesetzten KI-Dienste – beteiligt sind. Fragen zu Löschfristen oder zur Sichtbarkeit von Transkripten beantworten wir schriftlich.
Schick die Unterlagen zeitgleich an Datenschutz, IT-Security und Betriebsrat, statt sie nacheinander prüfen zu lassen.
Ist Careertrainer.ai mit dem Betriebsrat und sensiblen HR-Gesprächen vereinbar?
Ja, Careertrainer.ai ist als Trainingsinstrument gebaut und nicht zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle geeignet – das ist die Grundlage für die Zustimmung des Betriebsrats.
In mitbestimmten Unternehmen entscheidet sich der Einsatz an der Frage, wer was sieht und ob Ergebnisse gegen Mitarbeitende verwendet werden können.
Einzelne Transkripte und Scores sind standardmäßig nur für die trainierende Person sichtbar. Führungskräfte und HR sehen aggregierte Kompetenzentwicklung auf Gruppenebene. Es gibt keine Stimmaufzeichnung, keine Emotionserkennung, keine biometrische Analyse und keine automatisierten Entscheidungen über Personen. Diese Regeln lassen sich direkt in eine Betriebsvereinbarung übernehmen.
Binde den Betriebsrat schon in die erste Demo ein und zeig ihm, welche Ansicht HR tatsächlich hat.
Wie erfüllt Careertrainer.ai die Transparenzpflichten des EU AI Act?
Careertrainer.ai macht transparent, dass Nutzer mit KI interagieren, und verzichtet auf die Anwendungen, die der EU AI Act als besonders heikel einstuft.
Seit August 2026 gelten Transparenzpflichten für KI-Systeme, die mit Menschen interagieren. Für Unternehmen zählt außerdem, dass ein Trainingstool nicht in Hochrisiko-Bereiche wie Emotionserkennung am Arbeitsplatz fällt.
KI-Gesprächspartner und -Coaches sind klar als KI gekennzeichnet. Careertrainer.ai analysiert keine Emotionen aus Stimme oder Verhalten, erhebt keine biometrischen Merkmale und trifft keine automatisierten Entscheidungen über Personen. Bewertet wird ausschließlich die Gesprächsführung anhand des Transkripts, als Feedback für die trainierende Person.
Lass die KI-Kennzeichnung und den Verzicht auf Emotionserkennung in eure interne KI-Richtlinie aufnehmen – das erleichtert künftige Freigaben.