Bereite dich nicht nur inhaltlich, sondern auch emotional vor. Notiere zwei bis drei konkrete Situationen, das jeweilige Verhalten und die Wirkung auf Team, Zusammenarbeit oder Verbindlichkeit. So gehst du mit Fakten ins Gespräch statt mit aufgestautem Ärger.
Lege außerdem dein Ziel fest: Willst du Grenzen klären, eine Verhaltensänderung erreichen, die Zusammenarbeit stabilisieren oder bereits Konsequenzen ankündigen? Wenn dein Ziel unklar ist, wird auch deine Sprache unklar. Plane idealerweise einen Einstieg, eine Kernbotschaft und einen Satz für den Fall, dass der Mitarbeiter ausweicht, relativiert oder provoziert.
Wichtig ist auch deine innere Haltung. Geh nicht hinein, um "zu gewinnen", sondern um Führung wieder verbindlich zu machen. Das senkt die Wahrscheinlichkeit, dass du dich in Rechtfertigungen oder Schlagabtausch verstrickst. Gute Vorbereitung heißt: klare Beobachtungen, klare Erwartung, klare nächste Schritte.