Bereite ein schwieriges Führungsgespräch nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell vor. Du solltest vor dem Gespräch wissen, welches konkrete Verhalten du ansprechen willst, welche Beispiele du nennen kannst und welches Ergebnis du am Ende brauchst.
Hilfreich sind fünf Vorbereitungspunkte: Anlass mit Datum oder Situation, Auswirkung auf Gäste, Team oder Ablauf, Ziel des Gesprächs, mögliche Reaktionen des Mitarbeiters und eine klare Vereinbarung für danach. Im Gastgewerbe sind Gespräche oft emotionaler, weil Stress, Müdigkeit und Schichtdruck eine große Rolle spielen. Gerade deshalb solltest du nicht improvisieren.
Überlege außerdem, was du tust, wenn der Mitarbeiter abwehrt, ausweicht oder sofort mit Gegenkritik kommt. Gute Führung heißt nicht, jede Reaktion vorherzusagen, sondern trotzdem ruhig und klar zu bleiben. Auch der Zeitpunkt ist wichtig: nicht mitten im Gästestrom, aber nah genug an der Situation, damit der Bezug noch da ist.
Wenn du mit klaren Beispielen, einem fairen Ziel und einer ruhigen Gesprächsführung reingehst, steigt die Chance auf ein produktives Ergebnis deutlich.