Rabattdruck solltest du nicht reflexartig mit Nachlass beantworten, sondern zuerst mit Klärung, Einordnung und Gegenwert.
In vielen Gesprächen ist der geforderte Rabatt nur die sichtbare Oberfläche. Dahinter stehen oft Vergleichsangebote, Budgetdruck, Unsicherheit über den Mehrwert, interne Freigabegrenzen oder taktisches Verhandeln. Bevor du Zugeständnisse machst, solltest du sauber herausarbeiten, worauf der Kunde wirklich hinauswill: bessere Konditionen, höhere Versorgungssicherheit, einfachere Beschaffung, weniger Reklamationen oder ein breiteres Sortiment aus einer Hand.
Praktisch hilft dir eine klare Reihenfolge: Nachfrage vor Nachlass, Nutzen vor Preis, Paket vor Einzelzugeständnis. Wenn du etwas gibst, dann an Bedingungen geknüpft, etwa größere Abnahmemengen, zusätzliche Produktgruppen oder längere Bindung. So verteidigst du nicht nur die Marge, sondern führst das Gespräch weg vom reinen Preisvergleich.