Vertrauensvoller Einstieg schaffen
5-10 MinutenDu schaffst einen sicheren Rahmen, in dem Sabine sich öffnen kann, ohne Angst vor Bewertung. Zeige echtes Interesse an ihrer Gesamtsituation und signalisiere, dass dieses Gespräch ihr Wohlergehen und ihre Entwicklung im Fokus hat.
Tipps
- Bereite dich vor, indem du konkrete Situationen notierst, in denen du Sabines Mehrleistung oder Erschöpfung beobachtet hast – Vagheit wird sie als Unaufmerksamkeit interpretieren
- Vermeide Formulierungen wie 'Ich mache mir Sorgen' – das klingt nach Mitleid. Sage stattdessen: 'Ich sehe ein Muster, das mich als Führungskraft beschäftigt'
- Wenn Sabine abwiegelt, nutze die Spiegeltechnik: Wiederhole ihre Kernaussage als Frage ('Sie kommen zurecht?') – das lädt zur Vertiefung ein
- Schaffe physische Sicherheit: Führe das Gespräch in einem ruhigen Raum, nicht zwischen Tür und Angel, und signalisiere, dass Zeit da ist – Zeitdruck triggert Sabines Effizienz-Modus
Beispiel-Formulierungen
- "Ich schätze Ihre Professionalität – und genau deshalb möchte ich dieses Gespräch führen."
- "Mir ist aufgefallen, dass Sie... Können Sie mir helfen, das einzuordnen?"
- "Ihre Ergebnisse sind exzellent. Mich interessiert, zu welchem Preis."
Standard-Situationen
"Sabine, Ihre Projektsteuerung im letzten Quartal war hervorragend. Ich möchte heute verstehen, wie Sie diese Leistung langfristig aufrechterhalten können."
"Ich habe großen Respekt vor dem, was Sie leisten. Gleichzeitig frage ich mich, ob wir gemeinsam Wege finden können, die für Sie nachhaltiger sind."
"Mir liegt daran, dass Sie sich hier wohlfühlen und Ihre Stärken einbringen können. Deshalb ist mir wichtig zu verstehen, wie es Ihnen geht."
"Ich möchte dieses Gespräch nutzen, um nicht nur über Projekte zu sprechen, sondern auch darüber, wie Sie Ihre Rolle erleben."
Schwierige Situationen
"Sabine, ich höre 'alles gut', aber ich sehe jemanden, der bis zur Erschöpfung arbeitet. Helfen Sie mir, diesen Widerspruch zu verstehen."
"Sie sagen, Sie brauchen keine Sonderbehandlung. Ich spreche aber nicht von Sonderbehandlung, sondern von kluger Führung. Was genau befürchten Sie?"
"Ich respektiere Ihren Stolz. Gleichzeitig frage ich mich: Welches Signal senden wir im Team, wenn exzellente Leistung nur durch Selbstausbeutung möglich ist?"
"Sie versichern mir, dass alles funktioniert. Die Frage ist: Für wen funktioniert es – für das Projekt oder für Sie als Person?"








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